13.11.2020 /

Willkommen im room49: Das virtuelle Arztgespräch

Lesezeit ca. 4 min

Die Nutzung digitaler Kanäle gehört zunehmend zum Arbeitsalltag aller Beteiligten des Gesundheitssystems. Die Kommunikation zwischen Healthcare-Professionals (HCPs) und Pharma kommt längst nicht mehr nur mit Vor-Ort-Terminen aus. Während sich bereits seit 2014 die Mehrheit der Ärzte als Digital Natives bezeichnet, werden es bis Ende 2020 bereits 67 Prozent sein. Gründe für die digitale Wende gibt es dabei genug. Der Arbeitsalltag von HCPs lässt wenig Zeit für Spontanbesuche von Pharmareferenten. Neueste Forschungsergebnisse und Therapiemöglichkeiten müssen Healthcare-Professionals dennoch seitens der Pharma-Branche zugängig gemacht werden. Digitale Meetings wie beispielsweise Videokonferenzen vereinen dabei das Beste aus zwei Welten: Das persönliche Gespräch zwischen Pharmareferent und Mediziner bleibt erhalten, die Kommunikation verläuft jedoch flexibel und ortsunabhängig.

Die good healthcare group setzt genau dieses Konzept um, um die Kommunikation zwischen allen Akteuren des Gesundheitssystems zu vereinfachen. So ermöglicht, die digitale Kommunikationslösung room49 durch den Einsatz modernster Technologien erstmals Meetings mit Präsentationscharakter in einem geschützten, virtuellen Raum. Basis hierfür ist die sogenannte Green-Room-Technologie. Es handelt sich hierbei nicht nur um einen Videodienst. Zusatzinformationen wie beispielsweise Studien können während des Video Calls aufgerufen und besprochen werden. Auch Live-Demos neuer Präparate sind möglich. room49 macht das virtuelle Gespräch unter Experten so persönlich, individuell und vor allem effizient wie nie.

Pharmavertrieb trifft auf Mediziner: Willkommen beim Arztbesuch der Zukunft

Die Videotelefonie vereinfacht die Kommunikation zwischen HCP und Multi-Channel-Manager in Zeiten von Besuchsbeschränkungen enorm. Jeder Termin wird vorab mit dem Healthcare-Professional abgestimmt, er kann sich auf das Gespräch einstellen und es flexibel auf genau den Zeitpunkt legen, der ihm im stressigen Alltag am besten passt. Die Technik ist dabei heute so weit, dass die Gesprächsqualität dem Vor-Ort-Termin in Nichts nachsteht. Mediziner und HCPs erhalten vom Multi-Channel-Manager eine Einladung via E-Mail. Mit einem Klick betreten die Teilnehmer dann den geschützten, virtuellen Raum und das Video-Gespräch kann beginnen – ganz ohne zusätzlichen Download oder komplizierte Installation. Die Gesprächspartner können sich während der Unterhaltung sehen und ihr Gegenüber so besser einschätzen – die Grundlage für angeregte Diskussionen und lebhaften Austausch. Der Arzt entscheidet dabei selbst, welche Inhalte für ihn, seinen Praxisalltag und seine Therapieempfehlungen besonders wichtig sind. Präparate können live am Bildschirm demonstriert oder Informationen interaktiv in Echtzeit präsentiert werden. Alles ist möglich.

 

One2Many im room49: Kommunikation leicht gemacht

Sind die Inhalte für mehrere Kollegen interessant, bietet der room49 die Chance, Präsentationen mit einer Vielzahl von Teilnehmern durchzuführen (One2Many). Spannend ist dies vor allem für Ärzteteams aus Kliniken und Praxen, die sich über neue Forschungsergebnisse informieren lassen wollen. Ganze Kongresse können so ortsunabhängig durchgeführt werden. So fand im room49 bereits eine Veranstaltung mit 160 geladenen Spezialisten der Neurochirurgie statt, die von ausgewählten internationalen Key Opinion Leadern (KOL) Informationen zu den neuesten Studienlagen erhielten. Wobei letztere sich im Green Room befanden. Gleichzeitig kann die One2Many-Kommunikation auch für Schulungen und Weiterbildungen genutzt werden. So können Pharmaunternehmen die Kollegen aus Vertrieb und Marketing an allen Standorten über die relevanten Erkenntnisse neuester Forschungen informieren, Anwendungsmöglichkeiten simulieren und sie so optimal auf alle folgenden Gespräche mit HCPs vorbereiten. Der große Vorteil: Der gesamte Informationsaustausch kann ohne großen Reiseaufwand in den Arbeitsalltag integriert werden. Dadurch wird nicht nur Budget eingespart, auch der zeitliche Aufwand ist deutlich geringer, der Austausch dafür überregional.

Fazit

Nicht nur für den Vertrieb spannend

Die Videokommunikation hält Einzug im Pharmabereich und wird bisher vor allem für Gespräche zwischen dem Vertrieb und Healthcare-Professionals genutzt. Das große Potenzial der neuen technischen Möglichkeiten wird dabei längst nicht voll ausgeschöpft. Medical Science Liaisons sind ein weiteres Beispiel für eine Berufsgruppe, die hier gerade in komplexen Themenbereichen enorm profitieren kann. Ihre Arbeit lebt von dem persönlichen Austausch mit der Zielgruppe. Vor dem Hintergrund zunehmender Besuchsbeschränkungen kann die Videokommunikation die so nötigen Gespräche erleichtern und wird im Gefüge zwischen Pharma und Healthcare-Professional damit in Zukunft unerlässlich werden. Die One2Many-Kommunikation ermöglicht darüber hinaus sowohl die ortsunabhängige Vermittlung aktueller Forschungsergebnisse und die Präsentationen neuer Arzneimittel als auch die Durchführung ganzer Kongresse. Die Zusammenkunft von Experten im virtuellen Raum bietet nicht nur zahlreiche, präferenzorientierte Kommunikationsmöglichkeiten, es findet auch ein nachhaltiger, zeitgemäßer Austausch statt, bei dem die Ressourcen aller Beteiligten geschont werden.

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