05.08.2021 /

Content Creation zur Aufklärung: Warum Pharma jetzt auf Influencer Marketing setzen sollte

Lesezeit ca. 3 min

Pharma und Influencer Marketing?! Kann das funktionieren? Definitiv! Und die Vorteile solcher Kampagnen liegen dabei klar auf der Hand. Unternehmen können so nicht nur mit der Zielgruppe in einen authentischen Dialog treten und den Patient*innen aktiv zur Seite stehen, sondern steigern die Awareness und machen Produkte erlebbar. Darüber hinaus findet die Ansprache auf Augenhöhe statt und bietet starkes Identifikationspotenzial. Allesamt gute Gründe, um sich einmal mit dem Thema Influencer Kooperation auseinanderzusetzen!

 

Likes, Engagement und Co.: Die Ziele einer Influencer Kampagne

Ganz klar, Influencer Relations sind nicht einfach mal schnell umgesetzt, lohnen sich aber insbesondere beim Thema Disease Awareness, Patient Finding, Verkäufen von Over-the-Counter-Produkten (OTC) oder auch der Imagebildung immens! Beispiele für erfolgreiche Kooperation dabei mehren sich mittlerweile und die Ziele können dabei vielfältig sein. So gilt es häufig erst einmal zur Symptomatik aufzuklären und Aufmerksamkeit für bestimmte Krankheitsbilder zu schaffen. Dabei können sowohl ganze Landinpages rund um das Thema eingeführt als auch die Seitenaufrufe oder Interaktionsrate des Contents ausgewertet werden. Weitere KPIs können so zudem auch die Verweildauer auf den bestimmten Inhalten, die Click oder Bounce Rate sein. Ein Website Tracking aufseiten der Pharmaunternehmen muss also gewährleistet werden, um den Erfolg schlussendlich einordnen zu können.

Wichtig jedoch: Noch vor Beginn gilt es eine Bestandsaufnahme zu machen! Die Inhalte sollten zu den schon vorhandenen Kanälen des Unternehmens passen. Denn entspricht die eigene Website oder die eigenen Social-Media-Kanäle nicht dem Content des bzw. der Influencer*in – beispielsweise, weil die Landingpage nicht auf die Zielgruppe abgestimmt wurde – so wird eine Kooperation kaum zielführend sein.

 

Bitte nicht einseitig denken: Worauf bei einer Influencer Kampagne zu achten ist

Gerade am Anfang und ohne jegliche Erfahrung kann sich eine Testkampagne lohnen. So kann festgestellt werden, welche Kanäle, Frequenz, aber auch genereller Content am besten funktioniert und die Erkenntnisse daraus im Anschluss für eine nachhaltige Zusammenarbeit mit dem oder der Influencer*in genutzt werden. Wichtig dabei: Pharmaunternehmen sollten mehrere Kooperationspartner*innen mit verschiedenen Themenschwerpunkten einbinden, um eine möglichst große Zielgruppenabdeckung zu erzielen. Wer dann zudem auf ein gut durchdachtes Briefing setzt, was gleichermaßen noch individuellen Spielraum für die Content Creator lässt, wird mit authentischen Inhalten belohnt! Zudem sollte immer auch Budget für Boostings, also Sponsored Posts, und auch SEA miteingeplant werden.

Wer nicht die Übersicht verlieren will, sollte sich eine Agentur ins Boot holen. Diese übernimmt sowohl die anfängliche Beratung und strategische Ausrichtung der Kampagne, die Organisation wie Kommunikation zwischen allen Beteiligten und hat zusätzlich Kosten, aber auch die KPIs im Blick. Eine ausführliche Schulung aller Mitwirkenden vorab – inklusive dem bzw. der Influencer*in selbst – und ein durchdachtes Nebenwirkungsmanagement sind gleichermaßen unverzichtbar. Das reine Mediabudget für die Influencer Kampagne ist dabei häufig nicht hoch. Die Komplexität hinter der Konsolidierung und Berücksichtigung aller Stakeholder und Themen wie unter anderem Marketing, Legal, Compliance, Medizin oder Drittdienstleister werden jedoch häufig beim Aufsetzen unterschätzt.

Fazit

Für einen authentischen Dialog auf Augenhöhe mit der Zielgruppe

Influencer Marketing spricht Betroffene dank hilfreichem Content und authentischen Botschaften auf einer sehr emotionalen Ebene an. Pharmaunternehmen, die solche Kooperationen gezielt nutzen, um unter anderem Disease Awareness oder Imagebildung zu betreiben, können so nicht nur Patient*innen abholen, sondern auch medizinisches Fachpersonal auf Social Media für beispielsweise seltene Krankheitsbilder sensibilisieren. Denn sind Ärztinnen bzw. Ärzte erst einmal aufgeklärt, lassen sich so auch zusätzlich neue Patient*innen finden oder auch Abverkäufe von OTC-Produkten fördern. Das Feedback der Follower kann dann wiederum als Inspiration für weitere Innovationen dienen. Mit der richtigen Auswahl an Markenbotschafter*innen und einer ganzheitlichen Marketingkampagne sind die Möglichkeiten der Zielgruppenansprache hier vielfältig und erfolgversprechend.

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